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Gute Ideen für ein Handout

In diesem Beitrag geht es um gute Ideen für ein Handout, welches nicht einfach im Rundordner (lies: Abfalleimer oder Shredder) landet. Mit einem guten Handout kannst Du die Wirkung Deiner Präsentationen steigern, dem Publikum einen Mehrwert liefern und besser in Erinnerung bleiben.

Gute Ideen für ein Handout sehen so aus:

  • Es liefert einen Mehrwert.
  • Der Inhalt ist so gehalten, dass der Empfänger es aufbewahren will.
  • Es enthält Deine Kontaktdaten.
  • Es ist visuell (und haptisch) attraktiv.
  • Du nutzt es für eine Interaktion mit dem Publikum.

Erst mal wie es nicht sein soll.

Schlechte HandoutsZitat von Thomas Skipwith zu Handouts

Eine schlechte Idee ist es einfach die Folien in der Notizenansicht von PowerPoint auszudrucken. Das heisst, drucke bitte nicht einfach 9 Folien auf eine A4-Seite. Fast so schlimm finde ich es, wenn du drei Folien mit leeren Linien auf deren rechter Seite ausdruckst. Dies ist deshalb schlecht, weil der Text auf den Folien entweder unlesbar klein wird oder – falls Du Dich vorwiegend auf Bilder beschränkt hast – die Bilder schon nach wenigen Stunden nichts mehr bedeuten. Die meisten dieser Handouts finden innert kürzester Zeit den Weg in den Abfall. Schade, denn das muss nicht sein.

Hochwertige Handouts

Handouts sind dann hochwertig, wenn sie für das Publikum relevant sind. Dies bedeutet, dass die Hauptbotschaft dieselbe ist wie diejenige der Präsentation. Ausserdem macht es das Handout dem Leser leicht sich an die Inhalte zu erinnern. Es ist eine gute Zusammenfassung und Erinnerung an die Präsentation. Ein Handout darf und soll manchmal auch einen Appell enthalten. Wenn der Appell während der Präsentation verhallt, besteht mit Handout die Chance, dass der Zuhörer dem Appell doch noch folgt.

Ein Handout kann so gestaltet sein, dass es den Zuhörern erlaubt, sich während der Präsentation Notizen zu machen. Auf diese Weise können Sie Dir am Schluss Fragen stellen ohne Dich andauernd zu unterbrechen.

Ich habe auch schon Handouts gesehen, die nur eine Seite umfasst haben. Diese eine Seite kannst Du auf dickeres Papier drucken und gegebenenfalls laminieren. Dank dieser speziellen Haptik wirst Du die Haltbarkeitsdauer des Handouts wesentlich steigern. Selber habe ich schon eine MindMap meines Vortrags auf einer Seite abgegeben und ein anderes Mal als Spick mit den 10 wichtigsten Punkten.

Zusätzliche Informationen

Handouts eigenen sich auch gut um zusätzliche Informationen abzugeben. Es kommt immer darauf an, welchen Zweck ich mit dem Handout verfolge. Das bedeutet, dass der Empfänger des Handouts weitere Details findet oder erfährt wie er zu weiteren Informationen kommt. Auch Quellenangaben können in bestimmten Fällen nützlich sein.

Anstatt während der Präsentation auf alle möglichen Produkte und Dienstleistungen der eigenen Firma aufmerksam zu machen, ist das Handout der ideale Ort genau das zu tun. Ein bisschen Werbung in eigener Sache kann nicht schaden. Ausserdem könntest Du einen Rabatt ausschliesslich für die Teilnehmenden anbieten.

Physische oder digitale Umsetzung

Das Handout muss Lust machen, es anzuschauen. Der Empfänger muss es nur schon wegen dessen attraktivem Äusserem haben wollen. Halte es im gleichen Design wie die Präsentationsfolien. Überlege darüber hinaus, ob das Handout beispielsweise als Prospekt, Objekt oder auf farbigem, dickeren Papier daherkommen soll. Hier ist das Logo viel besser aufgehoben als auf jeder Präsentationsfolie. Wähle bewusst attraktives Papier, eine lesbare Schriftgrösse und Schriftart, bunte Bilder, aussagekräftige Graphiken und Farbe.

Falls Du das Handout digital erstellst, gehen natürlich die Vorteiler der Haptik verloren. Dafür ist es änderungs- und umweltfreundlicher.

Logistik

Ich könnte das Handout am Anfang meiner Präsentation verteilen, doch das führt oft dazu, dass es gleich schon gelesen wird und deshalb zu Ablenkung führt. Ich ziehe es darum vor, das Handout erst am Schluss zu verteilen oder dann, wenn es in den Fluss der Präsentation passt. Letzteres ist auch eine gute Gelegenheit für eine Interaktion mit dem Publikum.

Überlege Dir auch wie das Handout unters Volk kommt. Es macht nämlich einen Unterschied für die Logistik, ob Du an einer Geschäftsleitungssitzung mit 8 Personen oder an einer Konferenz mit 500 Teilnehmern präsentierst.

Download-Link

Statt das Handout auf Papier zu drucken und damit vielfach unnötigerweise Bäume zu fällen, kannst Du das Handout auch zum Download anbieten. Damit das passiert, würde ich immer einen kleinen Bonus einbauen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass das Publikum das Handout auch tatsächlich runter lädt und Du und Deine Botschaft länger im Gedächtnis bleiben. Speaker-Kollege Daniel Enz sammelt am Schluss seiner Referate jeweils die Visitenkarten von denjenigen, die das Handout wollen. Meines Erachtens ist das eine gute Idee um danach mit diesen Personen im Kontakt zu bleiben.

Video-Zusammenfassung

Einmal anders: Dreh ein Video und fasse darin nochmals die wichtigsten Punkte zusammen.

Kontaktinfo

Vergiss nicht Deine Kontaktinformationen hinzuzufügen. Diese sollten mindestens Deinen Namen, Deine Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Website und die sozialen Medien enthalten auf denen Du aktiv bist. Ich empfehle Dir auch Dein Foto einzufügen – das steigert das Erinnerungsvermögen der Zuhörer ungemein.

Hausaufgaben

Wenn du das nächste Mal ein Handout von einem Redner erhältst, überlege Dir was Dich anzieht und was nicht. Überlege auch in welchem Kontext diese Präsentation steht. Nimm dann die guten Ideen und verwirf die Schlechten.

Weitere Tipps

Weitere Tipps zum Thema Handout findest Du im Buch «Der Wurm muss dem Fisch schmecken. Mit Power präsentieren und rhetorisch punkten» auf der Seite 125ff.

Wenn Du Dich an diese Tipps hältst, wirst Du mehr aus Deinen Präsentationen herausholen. Ich wünsche Dir viel Erfolg.

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Kostenlose Bilder im Internet: Vorsicht Abmahnung!

Kostenlose Bilder

Quelle: Benedikt Geyer, pixabay.com

Ob ich es gut finde oder nicht: Es gibt insbesondere im nördlichen Nachbarland Kanzleien, die ihr Geld mit Abmahnungen verdienen. Dies habe ich persönlich schon vor Jahren im Zusammenhang mit meinem E-Mail-Verteiler erlebt. Abmahnungen sind also nicht erst ein ernst zu nehmendes Thema seit der DSGVO. Einer meiner E-Mail-Empfänger hat sich damals nicht einfach von meinem Verteiler abgemeldet (was Du übrigens immer mit einem Klick am Ende meiner E-Mails machen kannst), sondern mir gleich eine Abmahnung ins Haus geschickt. Für die ganze Aktion musste ich mit Anwalts- und Abmahnungskosten EUR 800.- berappen. Wenn ich nicht aufpasse, kann mir das auch mit Bildern und insbesondere z.B. mit Comics passieren, die ich in meinen Präsentationen verwende. Deshalb hier ein paar Tipps, wie man kostenlose Bilder findet und sich vor Abmahnungen wegen geschützten Bildern schützen kann.

Bilder sind urheberrechtlich geschützt

Grundsätzlich sind alle Bilder (und anderen Inhalte) urheberrechtlich geschützt. Erfreulicherweise gibt es aber auch ganz viele Bilder, die kostenlos und lizenzfrei in Deinen Präsentationen benutzt werden können. Die wichtigen Stichworte sind «kostenlos» und «lizenzfrei».

Lizenzfreie und kostenlose BilderKostenlose Bilder sind manchmal nicht 100% gratis.

Lizenzfrei (englisch: Royalty free) ist nicht gleich wie kostenlos. Lizenzfrei bedeutet erstmal nur, dass Du keine wiederkehrenden Lizenzen zu bezahlen hast. Es ist also gut möglich, dass Du eine einmalige Lizenz für ein Bild bezahlst, danach aber nie wieder, weil der Lizenzgeber Dir eine zeitlich unbeschränkte Lizenz einräumt. Dies ist üblich auf Seiten wie www.getty-images.com, www.istockphoto.com und www.fotolia.de.

Wenn Du für ein Bild nichts bezahlen willst, solltest Du darauf achten, dass es beides, lizenzfrei und kostenlos, ist. Dann erst ist es ein kostenloses Bild. Im Fachjargon ist lizenzfrei auch mit dem Kürzel CC0 gleichgesetzt. CC0 steht für «Creative Commons». Ein Bild, welches unter CC0 publiziert wurde, ist ein Bild, an dem überhaupt kein Recht mehr besteht oder eingefordert wird und somit für alles genutzt werden kann. Es gibt zahlreiche Bilder-Datenbanken, die ihre Bilder unter der CC0-Lizenz anbieten. Gute Beispiele sind: www.pixabay.com, www.unsplash.com und www.pexels.com. Am besten Du liest jeweils kurz die Bedingungen der jeweiligen Seite.

Bildersuche mit Google

Google hat auch eine starke Suchfunktion für Bilder. Sobald Du zu Google wechselst, ist die Bildersuche im Moment oben rechts (siehe Bildschirmaufnahme).Google-Bilder-Suche

Über das Suchfeld kannst Du nun nach beliebigen Bildern suchen. Gib einen Suchbegriff ein und drücke die Eingabetaste. Google zeigt Dir jetzt die Suchresultate an. Jetzt kommt das Entscheidende: Unmittelbar unter dem Suchfeld siehst Du eine Menüzeile mit dem Wort «Tools». Wenn Du darauf klickst, wird das Untermenü «Nutzungsrechte» sichtbar (und nur dann). Wähle die Option «Zur Wiederverwendung gekennzeichnet».

Bilder-Suche mit Nutzungsrechten

Damit bist Du auf der sicheren Seite.

Weshalb für Bilder bezahlen?

Du fragst vielleicht, weshalb jemand für ein Bild bezahlen sollte, wenn es doch auch lizenzfreie und gleichzeitig kostenlose Bilder gibt. Ganz einfach: Die bezahlten Bilder sind oft besser, insbesondere wenn Du Personen auf dem Bild haben willst. Ausserdem ist die Wahrscheinlichkeit viel grösser, dass Dein Bild nicht schon x-fach von anderen benutzt wurde. Beispielweise haben wir für das Buch «Der Wurm muss dem Fisch schmecken. Mit Power präsentieren und rhetorisch punkten» einige Bilder gekauft.

Quellenangabe

Auch oder gerade wenn das Bild kostenlos ist, schreibt das Urheberrecht vor, dass die Quelle (der Urheber) angegeben wird. Es geht also um den Fotografen, der genannt werden muss. Aus Sicht des Fotografen ist das gut verständlich: Er möchte genannt werden und erhält auf diese Weise möglicherweise einen Auftrag (für andere, kostenpflichtige Bilder). Ausnahmen: Auf Pixabay (www.pixabay.com) beispielsweise steht bei den meisten Bildern, dass kein Bildnachweis notwendig ist.

Das Urheberrecht in Deutschland sagt übrigens, dass die Namensnennung „am Werk“ erfolgen muss, also direkt am Bild.

 

Wenn Du Dich an diese Tipps hältst, wirst Du mit Freude während Deinen Präsentationen Bilder zeigen und abmahnsicher unterwegs sein. Ich wünsche Dir viel Erfolg.

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Tipps für die 1. August-Rede

Tipps für die 1. August-RedeSchon bald ist es wieder so weit: Landauf und landab halten unzählige Rednerinnen und Redner eine 1. August-Rede. Gut so. Denn eine Rede zu halten ist immer eine Gelegenheit eine Botschaft zu platzieren. Wann sonst kann man (mehr oder weniger) ungestört seine Gedanken mit einer grösseren Menge teilen?!

Trotzdem ist den meisten klar: Man kann es nicht allen recht machen. Matthias Aebischer, Schweizer Journalist, Moderator und Politiker, hat es in einer seiner 1. August-Reden schön formuliert: «Eine 1. August-Rede, die anschliessend nicht kritisiert wird, ist wie ein Essen in der Kantine, über das man nicht lästern kann.»

Tipps für die 1. August-Rede

Damit die Kritik nicht zu harsch ausfällt, sondern im Gegenteil einige Zuhörer noch lange positiv von der Rede berichten werden, habe ich hier 10 (nicht abschliessende) Tipps für eine gelungene 1. August-Rede zusammengetragen.

Tipp 1: Ohne Vorbereitung gibt es keine gute Rede.

1. August-Redner werden üblicherweise lange im Voraus angefragt. Wenn Du der Glückliche bist, mach gleich ein kleines schriftliches Brainstorming und ergänze diese Ideen im Verlauf der Zeit. So verhinderst Du, dass Du am 31. Juli auf ein weisses Blatt Papier starrst.

Tipp 2: Wer Dich nicht hört, wird zum Störfaktor.

Ich habe es oft erlebt, dass an der Soundanlage gespart oder gänzlich auf sie verzichtet wurde. Schade, denn ich konnte den Redner kaum hören. Da reichen ein paar Zuschauer, die deshalb anfangen miteinander zu tuscheln und schon hört man oft gar nichts mehr. Wirke daraufhin, dass Dich die Zuschauer hören können. Bei mehr als 40 Zuschauern empfehle ich Dir ein Mikrofon. Am besten eines zum Anstecken oder ein Headset.

Tipp 3: Der Anfang soll Lust auf mehr machen.

Fange so an, dass Dir die Zuschauer von Anfang an ihre Aufmerksamkeit schenken. Das kann beispielsweise bereits bei der Begrüssung passieren. Statt «Sehr geehrte Damen und Herren» hat beispielsweise Christoph Blocher, Alt-Bundesrat, SVP, die Zuhörer mit «…, Manne u Froue» begrüsst. Eine persönliche Anekdote eignet sich auch ausgezeichnet um gleich das Interesse der Zuhörer zu wecken.

Tipp 4: Wähle den Inhalt so, dass er zu Dir, zum Anlass und zum Publikum passt.

Du darfst gerne über die Schweiz sprechen. Immerhin wird ja am 1. August der Geburtstag der Schweiz gefeiert. Da die Schweiz sehr vielfältig ist, schränkt das meines Erachtens kein bisschen ein, sondern im Gegenteil: Du hast die Qual der Wahl, was Du erzählen sollst. Beim Inhalt wird wesentlich, welches Deine Hauptbotschaft sein soll. (Siehe Tipp «Du brauchst ein klares Ziel vor Augen.) Eine mögliche Formel für den Inhalt ist: ein persönliches Erlebnis, die Geschichte von jemand anderem und was Du daraus gelernt hast. Insbesondere mit dem persönlichen Erlebnis machst Du Deine Rede merk-würdig, sie wird also in Erinnerung bleiben.

Tipp 5: Der Schluss ist das Pünktchen auf dem i.

Bereite einen knackigen Schluss vor. «Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.» gehört nicht dazu. Stattdessen kannst Du kurz zusammenfassen, einen Bezug zum Anfang herstellen und/oder einen Appell an das Publikum richten. Die Mutigen bringen zum Schluss einen passenden Witz. Am besten Du übst den letzten Satz vorher mehrmals laut.

Tipp 6: Du brauchst ein klares Ziel vor Augen.

Entscheide Dich für eine klare Hauptbotschaft. Die Hauptbotschaft darfst Du gerne mehrmals wiederholen. Deine Hauptbotschaft könnten sich auf eine Tugend beziehen, z.B. Mut, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Liebe, Ausdauer. Wie wäre es mit «Die Welt gehört den Mutigen.», «Steter Tropfen höhlt den Stein.» oder «Ich bin stolz auf die Schweiz.»?

Tipp 7: Die Abwechslung macht das Leben süss.

Eine Rede, die ausschliesslich bierernst ist, wird keinen vom Sockel hauen. Wechsle ab zwischen Ernst und Leichtigkeit. Es darf auch gelacht werden. Ausserdem lohnt es sich zu recherchieren, was andere schon x-fach gesagt haben. Darauf kannst Du verzichten oder aber im Gegenteil: Es ist Dir so wichtig, dass Du es ebenfalls wiederholen willst.

Tipp 8: Sprich so, dass man Dich versteht.

Mach eine Publikumsanalyse. Und entscheide dann, ob Du die Rede auf Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch halten wirst. Falls Du Dich für Hochdeutsch entscheidest, solltest Du die Rede besonders oft üben. Denn den meisten Deutschschweizern fällt es schwerer Hochdeutsch als Schweizerdeutsch zu sprechen.

Tipp 9: In der Kürze liegt die Würze.

Halte es wie Mark Twain: «Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende – und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.» Frage den Veranstalter wie viel Zeit er Dir zur Verfügung stellt. 10 – 15 Minuten sind meistens gut geeignet. Falls Du ein Manuskript schreibst, weisst Du damit auch gleich wie viele Worte es umfassen sollte. Nämlich: Wenn Du mit einer Geschwindigkeit von 100 Worte pro Minute sprichst, dann wird Dein Manuskript 1’000 – 1’500 Worte umfassen.

Tipp 10: Sag ihnen, wer Du bist.

Die Zuhörer sind neugierig. Sie wollen wissen wer zu ihnen spricht. Sag es ihnen. Allerdings empfehle ich Dir das nicht trocken und wie eine Aufzählung zu machen, sondern (auch hier) auf das Mittel der Geschichte zurückzugreifen. Beispielsweise könnte ich davon erzählen wie ich mich noch gut daran erinnern kann wie ich in Luzern neben dem Verkehrshaus aufgewachsen bin und was ich im Zuge dessen so alles erlebt habe. Dadurch erfahren die Zuhörer beiläufig wer ich bin.

Wenn Du Dich an diese Tipps hältst, bist schon einen grossen Schritt weiter zu einer 1. August-Rede, die positiv  in Erinnerung bleiben wird. Ich wünsche Dir dabei viel Erfolg.

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Die Analogie: ein starkes rhetorisches Mittel

Barack ObamaDie Analogie ist ein besonders starkes rhetorisches Mittel. Sie erlaubt oft, einen Sachverhalt viel klarer darzustellen, als wenn man es direkt täte. Es braucht manchmal ein wenig Aufwand um eine gute Analogie zu finden. Wer sich aber die Zeit nimmt, ist im Vorteil. Hier ein Beispiel.

„Stellen Sie sich vor: Sie gehen zum Arzt, nein, besser, Sie gehen zu 100 Ärzten und 99 von ihnen stellen die Diagnose «Diabetes». 99 Ärzte sagen Ihnen also, Sie sind zuckerkrank und sollten daher keinen Speck und keine Donuts mehr essen. Was sagen Sie dann? Sie sagen: «Das ist eine Verschwörung! 99 Ärzte haben sich mit Obama zusammengesetzt und wollen mich davon abhalten Speck und Donuts zu essen!» [Pause] Das würden Sie so nie sagen! Genau so ist es mit dem Klimawandel …“

Die Worte stammen vom Ex-Präsidenten der USA, Barack Obama, der in seiner Rede die Stellung einiger Republikaner zum Klimawandel und zum Vertrag von Paris kritisiert. Die Analogie überzeugt und ist mit Humor vorgetragen. Das muss man sich im Original ansehen und anhören.

Hier geht es zum Video. (Es dauert weniger als 2 Minuten.)

Wie immer: Übung macht den Meister. Nur wenn Sie sich die Mühe machen, die Tipps umzusetzen, haben Sie die Chance, eine gute Rede zu halten.

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