Rhetorik-Tipp zur Körpersprache: Wohin mit den Händen?
Die Körpersprache ist ein wichtiger Bestandteil jeder Form von Kommunikation. Insbesondere auch bei Präsentationen. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, eine Serie von Videos aufzunehmen mit den gröbsten Fehlern und den besten Tipps für eine bessere Körpersprache. In diesem Beitrag teile ich Tipp Nummer 5 zum Thema Körpersprache bei Präsentationen.
„Wo soll ich bloß mit meinen Händen hin?“ ist eine Frage, die ich in meinen Trainings oft höre. Es gibt natürlich mehrere Möglichkeiten. Was ich Dir NICHT empfehle, ist die Hände in die Taschen zu stecken. Das nimmt den Händen die Möglichkeit mitzureden. Ausserdem schränkt es gemäss einer Studie der Columbia University den Sprachfluss ein und führt zu mehr „Ähs“. Wenn Du sehen willst, was Du mit den Händen machen kannst, dann schaue Dir mein Video an.
Zum Video: Rhetorik-Tipp „Wohin mit den Händen?“ an. Viel Spass und Erkenntnisgewinn!
Die Umsetzung/Übung sieht so aus:
- Stell Dir vor Du bist in einer Sitzung und präsentierst vor Deinen Kollegen.
- Sprich den Satz: „Diese Aufgabe liegt noch in weiter Ferne.“ Gleichzeitig zeigst Du mit einer grossen Handbewegung nach links oben*. Auch Dein Blick geht nach links oben.
- Wunderbar. Du hast Deine Aussage durch Gestik unterstützt. Dabei musstest Du keinen Moment daran denken wohin Deine Hände gehen sollten.
- Nutze diesen Tipp für Deine nächste Präsentation.
Wie immer: Übung macht den Meister. Nur wenn Du den Tipp zu Herzen nimmst, wird es Deinem Publikum beim nächsten Mal leichter fallen Dir seine Aufmerksamkeit zu schenken.
Demnächst gibt es wieder eine neue Folge wie Du die Körpersprache für Präsentationen optimal einsetzen kannst. Falls Du das nicht verpassen willst und die wichtigsten Tipps und Tricks für Deine Präsentationen haben möchtest, dann schreibe Dich in unseren Trainingletter ein.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!
Thomas Skipwith








Hat die SVP (Schweizerische Volkspartei) auch deshalb einen so großen Wähleranteil, weil deren Politiker so gut reden? Bestimmt war die Sprachgewalt eines Christoph Blochers nicht unwichtig, dass die SVP so viele Anhänger gefunden hat. Da Christoph Blocher in absehbarer Zeit ersetzt wird (möglicherweise durch Roger Köppel) scheint es mir besonders interessant, einige Exponenten der Partei genauer unter die Lupe zu nehmen.
Wir kennen die Bilder aus dem Fernsehen: Ein Schauspieler geht mit Tränen in den Augen zum Rednerpult, hält den goldenen „Oscar“ in der Hand und setzt zur Dankesrede an. Prompt zieht sich die bis dahin recht heitere Veranstaltung wie Kaugummi. Häufig dauern diese Reden eine gefühlte Ewigkeit. Kollegen, Familie, Tanten, Omas und alte Schulfreunde werden namentlich genannt und gegrüßt. Gähn!





