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PowerPoint-Tipp 12: Ein heller Hintergrund führt zu Zuschauerschwund.

Dies ist der 12. Blog-Beitrag in einer Serie von kurzen Tipps, wie Du noch bessere PowerPoint-Präsentationen hältst.

So sieht eine typische Folie mit hellem Hintergrund aus. Starre eine Minute lang darauf. Eine Minute ist eine Kurzversion dessen, was an vielen Präsentationen bis zu einer Stunde oder länger dauert. Jetzt schließe die Augen und nimm die helle Fläche wahr, die Du, trotzt geschlossenen Augen, siehst. Achte darauf, wie gut es tut, die Augen geschlossen zu halten. Möglicherweise spürst Du die Entspannung in den Augen.

Fazit: Ein heller Hintergrund ist für die Augen anstrengend. Nicht umsonst tragen wir bei Sonnenschein eine Sonnenbrille.

So sieht die gleiche Folie mit dunklem Hintergrund aus. Viel angenehmer, nicht?

Tipp: Schreibe den Text nicht komplett in weiss, sondern in grau.

Im Video erklärt Dir Rhetorik-Speaker Thomas Skipwith, weshalb viele Firmen dennoch als Standard einen hellen resp. weissen Hintergrund einsetzen.

Wenn Du in Zukunft besser präsentieren möchtest, solltest Du meinen YouTube-Kanal abonnieren. Selbstverständlich darfst Du den Beitrag auch auf den sozialen Medien teilen. Ich würde mich freuen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deine nächsten Präsentationen.

Zoe Jenny spricht über ihre Erfahrungen mit der KESB

Zoe Jenny: Steter Tropfen höhlt den Stein resp. die KESB

Zoe Jenny und die KESB

Zürich, Zunfthaus zum Rüden, 20. Oktober 2016. Organisiert vom HSG Alumni Lunch Club.
Zoe Jenny spricht über ihre Erfahrungen mit der KESBDie aus der Presse bekannte Schriftstellerin Zoe Jenny hat einen ernüchternden Einblick in Ihre Erlebnisse mit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB vermittelt. Der Fall hatte sie so weit gebracht, dass sie Ihr Haus in der Schweiz aufgegeben hat und mit Ihrer Tochter nach Wien umgezogen ist – als Vorsichtsmassnahme, dass die Tochter nicht eines Tages von der KESB aus dem Kindergarten abgeführt wird. Sie kämpft weiterhin gegen die starke Hand der KESB. Unterdessen hat sie einige Unterstützer gefunden, u.a. Pirmin Schwander, SVP-Nationalrat. Unter dem Motto “Steter Tropfen höhlt den Stein” finden Änderungsvorschläge der Rechte und Pflichten der KESB immer mehr Gehör bei den Parlamentariern. Weiterhin bleibt aber offen, ob und wann Änderungen kommen.

Die Moral der Geschichte: Einladungen der KESB sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Offenbar hat diese Behörde weitreichende Kompetenzen. Deshalb ist es besser man informiert sich von Anfang an über seine Rechte und Pflichten und schickt einen Vertreter zur Verhandlung.

Was hat mir aus rhetorischer Sicht gut gefallen?

  • Zoe Jenny hat in ihrem Referat alle Sinne angesprochen. In der einen Passage konnte ich beispielsweise den Geruch des Teppichs im Büro der KESB riechen.
  • Sie hat viele plastische Beispiele mitgebracht. Als Familienvater konnte ich die Beispiele gut nachvollziehen.
  • Sie hat Unterstützer mitgebracht. In diesem Fall Pirmin Schwander, SVP-Nationalrat. Denn es hilft im Publikum jZoe Jenny liest vom Manuskript.emanden zu wissen, der einem gut gesinnt ist.

Was habe ich mir anders oder besser gewünscht?

  • Frau Jenny hat 90% des Referats abgelesen – ähnlich einer Buchlesung. Schade, denn wenn sie schon für diesen Anlass aus Wien anreist, hätte ich mir mehr Leibhaftigkeit von ihr als Rednerin gewünscht. Empfehlung: Freier reden.
  • Die Lichtverhältnisse waren ungünstig. Unmittelbar hinter Zoe Jenny war das Fenster. Die Sonne knallte mit voller Kraft herein. Es hat meinen Augen weh getan längere Zeit hinzuschauen. Empfehlung: Die Bühne vorher prüfen. In diesem Fall den Vorhang schliessen.